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Schuppenhaut

Ein Liebesroman
Irena Brežná

 Irena Brežná : Schuppenhaut Eine junge, ehrgeizige Psychologin befragt im Auftrag eines Forschungsinstituts Menschen, die an Psoriasis (Schuppenflechte) leiden, um die geheimnisvolle und unberechenbare Krankheit mit wissenschaftlicher Genauigkeit in den Griff zu bekommen. Aber die Krankheit entgleitet ihr. Insbesondere als sie sich in einen ihrer Interviewpartner verliebt, ja süchtig wird nach der besonderen Rauheit seiner Haut, deren Berührung sie in Ekstase versetzt. Doch die Krankheit steht zwischen ihnen. Manisch sucht der Geliebte nach einem Zusammenhang zwischen seinen Gefühlen und der Krankheit, verfolgt jede Gefühlsregung auf seiner Haut und versucht die Flechtensprache zu entziffern. Mehr und mehr zieht er sich von den Menschen zurück und verkriecht sich in seiner Wohnung. Als er schließlich in seinen Bewegungen ganz erstarrt und verstummt, lässt sie ihn los und gibt ihm damit die Freiheit, sich zu seiner ureigenen Natur zu bekennen …

Für die Neuausgabe in der edition ebersbach hat Irena Brežná ihr 1989 erstmals erschienenes Buch vollständig überarbeitet.

erschienen 07/2010 im edition ebersbach
120 Seiten, gebunden
€D 16,80 / €A 17,30 / sFr 28,50
ISBN: 978-3-86915-025-3
Genre: Roman

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Die Ordnung der Mutter - Wege aus dem Patriarchat

Dokumentation des Internationalen MutterGipfels 2008
Uschi Madeisky

Uschi Madeisky: Die Ordnung der Mutter - Wege aus dem Patriarchat Was bedeutet die Tatsache, dass alles Leben von einer Mutter geboren wird? Wie gehen matriarchale Gesellschaften damit um? Was würde eine Gesellschaft auszeichnen, in deren Wertesystem Mütterlichkeit - d.h. Fürsorglichkeit für alles Lebendige - an erster Stelle steht? VertreterInnen heutiger matriarchaler Gesellschaften und namhafte Referentinnen aus aller Welt berichten von ihren Erkenntnissen und Erfahrungen. Zahlreiche Fotos vermitteln Eindrücke von der lebendigen Atmosphäre des Kongresses, auf dem sich rund 500 Frauen in Karlsruhe trafen, um ihren Visionen von einer besseren Gesellschaft auch mit Tänzen, Meditationen, Ausstellungen und Infoständen nachzuspüren und in vielen Gesprächen zu konkretisieren.

Mit Beiträgen von: Kirsten Armbruster, Veronika Bennholdt-Thomsen, Isabelle My Hanh Derungs, Gudrun Frank-Wissmann, Heide Göttner-Abendroth, Malika Grasshoff/Makilam, Cécile Keller, Annette Kuhn, Siegrun Laurent, Tricia Laurent, Uschi Madeisky, Dagmar Margotsdotter-Fricke, Marina Meneses, Luisa Muraro, Christa Mulack, Andrea O’Reilly, Li Shalima, Mariam Irene Tazi-Preve, Genevieve Vaughan, Wengji Wang.

erschienen 06/2010 im Christel Göttert Verlag
288 Seiten, broschiert
€D 19,80 / €A 20,40 / sFr 29,20
ISBN: 978-3-939623-25-0
Genre: Politik Sachbuch Spiritualität

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Mariannes Vermächtnis

oder wie mir meine Mutter die Freiwirtschaft vererbte
Wera Wendnagel

Wera Wendnagel: Mariannes Vermächtnis Die Hoffnung auf die Veränderbarkeit der Verhältnisse geleitete eine Mutter und ihre Tochter durch die Wirren des Krieges. Die Kraft, mit der sie der politischen Verfolgung durch die Nationalsozialisten trotzten und ihre eigenen Wege gingen, gründete in ihrer Überzeugung von einem alternativen Wirtschaftsmodell jenseits von Kapitalismus und Sozialismus. »Letzte Politik«, das war für das Mädchen Wera anfangs nur eine Art Spiel. Ein Denkspiel, das schon im bildungsbürgerlichen, philosemitischen Elternhaus ihrer Mutter Marianne aufgekommen war und das mit den Namen »Silvio Gesell« und »Freiwirtschaft« zusammenhing. Ein Spiel, das bald von der politischen Verfolgung der Eltern und den Kriegsereignissen weggewischt wurde, die Wera mit verschiedenen Weltanschauungen - von Anarchie über Faschismus bis hin zu Anthroposophie - konfrontierten und sie als junge Frau schließlich nach Argentinien verschlugen. Die Liebe führt Wera einige Jahre später nach Deutschland zurück, wo sie ihre zum Pflegefall gewordene Mutter betreut. Der nach wie vor geistig regen Frau gelingt es, die Tochter nun ernsthaft für das scheinbar rein familiäre »Denkspiel« über ökonomische Zusammenhänge zu interessieren.

Wera Wendnagel widmet sich bio- und autobiografisch einem spannenden und topaktuellen Thema - gerade auch in der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise ...

erschienen 06/2010 im Ulrike Helmer Verlag
368 Seiten, broschiert
€D 29,95 / €A 30,80 / sFr 45,70
ISBN: 978-3-89741-304-7
Genre: Biografie Politik

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Du bist nicht mehr meine Freundin

Wenn Frauenfreundschaften enden
Sylvia Rosenkranz-Hirschhäuser

Sylvia Rosenkranz-Hirschhäuser: Du bist nicht mehr meine Freundin So unentbehrlich wie die Luft zum Atmen: Freundinnen sind treue Gefährtinnen in allen Lebenslagen. Doch eines Tages brauchen wir frische Luft, schlagen neue Wege ein und die Freundin gerät ins Hintertreffen oder auch ganz aus dem Blick und aus unserem Leben. Mitunter geschieht das in einem heftigen Streit, häufiger eher schleichend und unbemerkt. Und eines Tages steht dann ein Satz im Raum, der zumeist unausgesprochen bleibt: »Du bist nicht mehr meine Freundin«.

In gesammelten, persönlichen Texten sprechen Frauen den Satz auf ihre Weise aus. Sie berichten darüber, was der Auslöser dafür war, dass eine Freundinnenschaft endete, und wie sie mit der Trennung umgehen. Dabei formulieren sie durchaus auch Varianten der Kernaussage. Sie reichen von »Blöde Kuh!« bis: »Ich danke dir, dass du meine Freundin warst und ich dich ein Stück deines Weges begleiten durfte!«

erschienen 06/2010 im Ulrike Helmer Verlag
150 Seiten, broschiert
€D 12,95 / €A 13,40 / sFr 21,50
ISBN: 978-3-89741-298-9
Genre: Ratgeberin Sachbuch

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Das Leben, von dem sie träumten


Shamim Sarif

Shamim Sarif: Das Leben, von dem sie träumten Boston, November 2000. Alexander Iwanow, Ende 60, will sich aus dem Geschäftsleben zurückziehen und sein Catering-Imperium an die kühle, karriereorientierte Melissa Johnson verkaufen. Zufällig lernen Alexander und seine Nichte Lauren Melissas Mutter Estelle kennen, die seit über 30 Jahren mit einem Literaturprofessor verheiratet ist. Alexander und Estelle kommen sich näher, und sie kann ihn dazu bewegen, ihr seine Lebensgeschichte zu erzählen: Während des Kalten Krieges hat der junge Alexander in Moskau als überzeugter Kommunist Karriere in der Regierung gemacht. Auf einer Feier lernt er Katja kennen - heimliche Regimegegnerin und darauf angesetzt, ihn zu bespitzeln. Doch dann verlieben sich die beiden ineinander und heiraten. Katja gesteht Alexander ihr doppeltes Spiel, und eine verhängnisvolle Entwicklung nimmt ihren Lauf … Alexander gelingt es, sich in die USA abzusetzen, doch Katja kommt bei ihrem Fluchtversuch ums Leben. Die näheren Umstände ihres Schicksal bleiben im Dunkeln. Bis Alexanders Nichte Lauren sich im Jahre 2000 auf die Spurensuche macht - sie will das Rätsel um Katjas Tod aufklären. Estelles Tochter Melissa, die schließlich begreift, dass das Leben nicht nur aus beruflichen Notwendigkeiten besteht, schließt sich ihr an. Die beiden Frauen reisen nach Moskau und bringen in Erfahrung, welche Tragödie sich damals abgespielt hat …

»Das Leben, von dem sie träumten« ist ein spannender, einfühlsam erzählter Roman um Liebe und Schuld, Freundschaft und Verrat vor der Kulisse des Kalten Krieges.

Aus dem Englischen übersetzt von Andrea Krug.

erschienen 06/2010 im Verlag Krug & Schadenberg
386 Seiten, gebunden
€D 22,90 / €A 23,60 / sFr 36,60
ISBN: 978-3-930041-69-5
Genre: Lesben Roman Weltweit

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Stadt der Engel

oder The Overcoat of Dr. Freud
Christa Wolf

Christa Wolf: Stadt der Engel Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Ihr Forschungsobjekt sind die Briefe einer gewissen L. aus dem Nachlaß einer verstorbenen Freundin, deren Schicksal sie nachspürt - eine Frau, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte. Sie beobachtet die amerikanische Lebensweise, taucht ein in die Vergangenheit des »New Weimar unter Palmen«, wie Los Angeles als deutschsprachige Emigrantenkolonie während des Zweiten Weltkriegs genannt wurde. Ein ums andere Mal wird sie über die Lage im wiedervereinigten Deutschland verhört: Wird der »Virus der Menschenverachtung« in den neuen, ungewissen deutschen Zuständen wiederbelebt?

In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt sich die Erzählerin einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das sie in eine existentielle Krise bringt und zu einem Ringen um die Wahrhaftigkeit der eigenen Erinnerung führt.

Das neue Buch von Christa Wolf ist auch autobiographische Prosa: Sie erzählt von einem Menschenleben, das drei deutschen Staats- und Gesellschaftsformen standhält, von einer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, von der Kunst, sich zu erinnern.

erschienen 06/2010 im Suhrkamp Verlag
416 Seiten, gebunden
€D 24,80 / €A 25,50 / sFr 37,90
ISBN: 978-3-518-42050-8
Genre: Roman

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Drei starke Frauen


Marie NDiaye

Marie NDiaye: Drei starke Frauen Den neuen Roman der »ungewöhnlichsten Schriftstellerin Frankreichs« beschrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in den knappen und präzisen Worten: Er handle »von drei vollkommen unterschiedlichen Frauen, die sich von den Schwierigkeiten des Lebens nicht unterkriegen und von ihren Mitmenschen nicht demütigen lassen«. Die vierzigjährige Norah gibt dem Drängen ihres Vaters nach und besucht ihn in Dakar: Die Juristin soll ihren Bruder aus dem Gefängnis holen. Das schwierige Treffen mit dem Vater führt die Frau an den Rand des Wahnsinns. Fanta hat im Unterschied zu Norah Dakar verlassen, um ihrem Ehemann Rudy in die französische Provinz zu folgen. Sie gibt sich dort vor Langeweile auf, so meint Rudy, durch dessen Perspektive wir von Fanta erfahren - doch ihm entgeht Entscheidendes. Von Afrika aus betrachtet erscheint ihre Existenz geradezu luxuriös und begehrenswert, weshalb Khady, die junge Afrikanerin, illegal nach Frankreich einzuwandern sich bemüht - doch sie endet, tot, an Grenzen.

Drei Lebensläufe, drei starke Frauen, die ihre Würde verteidigen, indem sie sich im entscheidenden Moment weigern, so zu handeln, wie es die Umgebung verlangt

Aus dem Französischen übersetzt von Claudia Kalscheuer.

erschienen 06/2010 im Suhrkamp Verlag
342 Seiten, gebunden
€D 22,90 / €A 23,60 / sFr 38,50
ISBN: 978-3-518-42165-9
Genre: Roman Weltweit

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Über mich sprechen wir ein andermal


Edna Mazya

Edna Mazya: Über mich sprechen wir ein andermal Nomi, Verlegerin aus Leidenschaft in Tel Aviv, reist nach Wien zu ihrem Freund Kirin, einem bekannten Theaterregisseur, um sich über die Beziehung zu ihm Klarheit zu verschaffen. In Wien begegnet sie überall den Spuren ihrer Familie, denn hier wuchs ihre Großmutter Ruth Stein auf, deren Tagebücher immer noch ungelesen auf Nomis Speicher in Tel Aviv liegen. Sie lässt sie sich schicken und begibt sich auf eine Reise in die eigene Familiengeschichte, von der sie sich bisher unberührt glaubte: Ihre Großmutter Ruth, eine ebenso glamouröse wie exzentrische Frau, hatte Ehemann und Tochter vernachlässigt, um sich der rauschhaften Beziehung zu Robert, ihrer großen Liebe, hingeben zu können. Als die Beziehung scheitert und die Pogrome in den Dreißigerjahren in Deutschland zunehmen, muss die Familie nach Palästina fliehen. Ruth kommt das nicht ungelegen, denn es ist ihre einzige Hoffnung, Robert jemals wiederzusehen. Sie stellt jedoch schnell fest, dass sie in Palästina immer eine Fremde bleiben wird, und als ihre Tochter Anuschka, die Mutter Nomis, sich in eine fatale Liebesbeziehung mit Folgen für alle stürzt, droht ihr Leben beinahe auseinanderzubrechen.

Eine deutsch-jüdische Familie, drei Frauengenerationen und ihr Kampf um Unabhängigkeit und Lebensglück - mit einem Gespür vor allem für die komischen Seiten der Verzweiflung schreibt Edna Mazya in ihrem Roman über drei selbstbewusste Frauen, die die Schwächen ihrer Mütter zwar verachten, deren Fehler aber trotzdem wiederholen.

Taschenbuchausgabe des 2008 erschienenen Hardcover-Bandes. Aus dem Hebräischen übersetzt von Stefan Siebers.

erschienen 05/2010 im Verlag Kiepenheuer & Witsch
432 Seiten, broschiert
€D 9,95 / €A 10,30 / sFr 17,50
ISBN: 978-3-462-04207-8
Genre: Roman Weltweit

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Liebe, Lust und Last

Die Pille als weibliche Generationserfahrung in der Bundesrepublik 1960-1980
Eva-Maria Silies

Eva-Maria Silies: Liebe, Lust und Last Die Markteinführung der Pille in der Bundesrepublik Deutschland 1961 eröffnete Frauen und jungen Mädchen neue Wege bei der Familienplanung und im Sexualverhalten: Die Verhütung wurde sicherer, die Anwendung einfacher, und die Verantwortung lag nun bei ihnen. Zugleich wurde öffentlich darüber debattiert, ob und wie die Pille die Sexualmoral der jungen Generation veränderte; moralische Bedenken prallten auf die Forderung nach sexueller Selbstbestimmung. Als mit der Frauenbewegung Anfang der 1970er Jahre das Private politisch wurde, forderten viele Frauen ein Umdenken in Bezug auf die Geschlechterrollen. Sie entwickelten ein neues Körperbewusstsein, infolgedessen sie die Pille wiederum häufig ablehnten.

Die sexuellen und körperlichen Erfahrungen der Frauen, die in den 1960er Jahren mit der Pille verhüteten, unterschieden sich grundlegend von denen ihrer Mütter. Die Möglichkeiten der Pille waren eine stille generationelle Erfahrung, die Frauen mindestens so sehr prägte wie das politische Geschehen dieser Zeit, und die ihr Verhältnis zur Generation ihrer Mütter und zu Männern neu definierte

Reihe: Göttinger Studien zur Generationsforschung. Veröffentlichung des DFG-Graduiertenkollegs »Generationengeschichte«. Band 04

erschienen 05/2010 im Wallstein Verlag
488 Seiten, gebunden
€D 39,90 / €A 41,10 / sFr 62,90
ISBN: 978-3-8353-0646-2
Genre: Frauenforschung Geschichte Sachbuch

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Klassikerinnen des modernen Feminismus

Philosophinnen Band 24
María Isabel Peña Aguado - Bettina Schmitz

María Isabel Peña Aguado - Bettina Schmitz: Klassikerinnen des modernen Feminismus Sechs Vordenkerinnen der feministischen Philosophie präsentieren sich in einem Band. Elisabeth List, Carola Meier-Seethaler, Herta Nagl-Docekal, Luise F. Pusch, Senta Trömel-Plötz und Brigitte Weisshaupt sind längst zu Klassikerinnen geworden. Ihre Visionen lieferten die Grundlage für gesellschaftliche und politische Veränderungen. Nicht nur die Kritik der vorherrschenden philosophischen Lehren, sondern den Entwurf neuer hatten sich diese Feministinnen auf die Fahne geschrieben. Immer noch aktuell sind die Themen:

• Kritik an der männlichen Dominanz in Gesellschaft und Wirtschaft
• ganzheitliches Denken gegen Leib-Seele-Spaltung
• Fürsorglichkeit als moralische Norm
• die Beziehung von Mensch und Wissen
• Kritik des Machtgefüges in den Wissenschaften
• weibliches Sprechen und Schreiben
• kritische Analyse der kulturellen Entwicklung

Der Titel »Klassikerinnen des modernen Feminismus« enthält zahlreiche Schlüsseltexte der feministischen Philosophie. Ergänzt werden sie durch eine ganz persönliche Rückschau jeder Autorin. Eine Rückschau auf ihr Leben, auf ihre Arbeit, auf die Schwierigkeiten, von denen Frauen bis heute nicht frei sind.

erschienen 05/2010 im ein-FACH-verlag
322 Seiten, broschiert
€ 19,80 / sFr 32,00
ISBN: 978-3-928089-51-7
Genre: Frauenforschung Klassikerin Philosophie Sachbuch

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Letzte Warnung


Franziska Becker

 Franziska Becker : Letzte Warnung Wie alles anfing? Mit einer letzten Warnung von Göttin: »Ada und Eva! Wenn ihr nicht gehorcht, mache ich einer von euch beiden einen Schniepel zwischen die Beine!« So entstand der kleine Unterschied, dessen Folgewirkungen zur Grundlage einer großen Cartoonistinnen-Karriere wurden. Seit 1976, seit ihrer ersten Bildergeschichte in Emma, einer Brigitte-Parodie »Frau Knöbel macht das Beste aus ihrem Typ«, begleitet Franziska Becker unseren feministischen Alltag, seine Highlights genauso wie seine Niederungen, mit Witz, Ironie und Selbstironie ohne ihre Zeichnungen ist der Alltag seitdem nicht mehr auszuhalten. Ob es um die »weibliche Komödie« oder um »Neue Herbst­trends«, um »Dr. Minni Metzel, die Ärztin, der Männer vertrauen«, die »Neuen Väter« oder »Die Stimme des Blutes«, ob es um »Frauensportarten«, »Krisenmanagement« oder die »Neue Hartzlichkeit« geht, ihre Zeichnungen, ihre Geschichten wirken mühelos in ihrer Pointenfülle und Detailfreude, sie sind burlesk und virtuos.

Die »Letzte Warnung« versammelt das Beste und Neueste aus Franziska Beckers Werk, im Original zu sehen in einer großen Ausstellung im Caricatura Museum in Frankfurt von 27. Mai bis 19. September 2010.

erschienen 05/2010 im Antje Kunstmann Verlag
144 Seiten, gebunden
€D 19,90 / €A 20;50 / sFr 35,20
ISBN: 978-3-88897-684-1
Genre: Comic Kunst/Kultur

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Das Theater mit dem Gender

10 Jahre KosmosTheater
Johanna Dohnal - Susanne Riegler

Johanna Dohnal - Susanne Riegler: Das Theater mit dem Gender Virginia Woolf forderte in ihrem 1929 erschienenen Buch »Ein Zimmer für sich allein« einen privaten Raum ein. Woolfs Werk bildete eine wesentliche Grundlage für die von den Feministinnen gestellte Forderung nach Autonomie und Frauenräumen - kollektiven Orten für Frauen wo diese selbstbestimmt agieren können. Diese Forderung war auch die Patin des Wiener KosmosTheaters, das am Internationalen Frauentag 2010 seinen 10. Geburtstag feierte. Das Jubiläumsbuch ist eine Dokumentation über ein wichtiges und aufregendes Kapitel der österreichischen Frauen- und Kulturpolitik in deren Mittelpunkt der zähe, noch lange nicht ausgestandene Kampf um ein paar Quadratmeter »Frauenraum« steht, »um überhaupt sein zu dürfen was man schon ist«, wie Elfriede Jelinek es formulierte. Doch Bescheidenheit war nicht die Zier der »Kosmos«-Frauen: Mit viel Erfindungsreichtum, Kampfgeist, Gewitztheit und Ausdauer haben sie den Kampf gegen an feministischer Kunst desinteressierte PoltikerInnen und beamtete KunstexpertInnen aufgenommen und ausgefochten. An dessen vorläufigem Ende steht die Umsetzung einer Vision, eine Bühne auf der innovatives Theater dargeboten wird.

In dem Buch geht es sowohl um die theoretische wie praktische Auseinandersetzung mit dem Thema »feministisches Theater« und um die Diskurse darüber, die nach wie vor fast ausschließlich in feministischen Zirkeln geführt werden. Diskurse, die von den Medien ignoriert werden, vermutlich, weil dadurch zu vieles in Frage gestellt werden müsste. Die In-Frage-stellenden Regisseurinnen, Autorinnen und Darstellerinnen die im »Kosmos« mit ihren Aufführungen das patriarchale, aristotelische Theater aufbrechen, werden in Kurzporträts vorgestellt. Aber nicht nur das Schaffen von Kunst ist Thema des Buches sondern auch das »Schaffen« und Durchhalten der sozialen Situation, die für Künstlerinnen alles andere als rosig ist, wie der Alltag und die Statistiken beweisen.

erschienen 04/2010 im Löcker Verlag
200 Seiten, broschiert
€ 19,80 / sFr 35,20
ISBN: 978-3-85409-544-6
Genre: Kunst/Kultur Sachbuch

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Schwester Tod

Weibliche Trauerkultur - Abschiedsrituale, Gedenkbräuche, Erinnerungsfeste
Erni Kutter

Erni Kutter: Schwester Tod Frauen trauern anders - Dieses konkurrenzlose Begleitbuch aktiviert den reichen Erfahrungsschatz alter Traditionen, Mythen und Märchen. Rituale und Bräuche eines nur scheinbar vergangenen weiblichen Wissens unterstützen Frauen in ihrem Umgang mit Tod und Trauer. Gekonnt verbindet die Autorin religions- und kulturgeschichtliche Informationen mit Vorschlägen für eine heute stimmige Trauerkultur

Erni Kutter, geb. 1947, Dipl.-Sozialpädagogin, war von 1981 bis 2006 Leiterin der Fachstelle für Alleinerziehende und Frauenarbeit im Evangelischen Dekanatsbezirk München. Heute freiberuflich in den Bereichen Erwachsenen- und Frauenbildung tätig. Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich mit Frauengeschichte, Kulturanthropologie, Mythologie und spirituellen Frauentraditionen unseres Kulturkreises. Langjährige Praxiserfahrung in Krisenberatung, Bildungsarbeit sowie Tanz- und Ritualgruppen.

erschienen 04/2010 im Kösel Verlag
208 Seiten, broschiert
€D 17,95 / €A 18,50 / sFr 31,90
ISBN: 978-3-466-36877-8
Genre: Philosophie Ratgeberin Spiritualität

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Valencia


Michelle Tea

Michelle Tea: Valencia Valencia ist eine temporeiche Erzählung über die lesbische Subkultur San Franciscos und ein Schlüsselwerk der queer-feministischen Bewegung. Der Verlag Zaglossus eröffnet mit diesem Buch sein Programm, das auf Literatur, die insbesondere die Vielfalt unterschiedlicher Lebensweisen sichtbar macht, ausgerichtet ist.

Mit entblößender Ehrlichkeit und Unmittelbarkeit beschreibt Michelle Tea in diesem preisgekrönten Werk in unkonventioneller poetischer Sprache das Lebensgefühl der aufblühenden Riot Grrrl-Szene und eröffnet einen einzigartigen Einblick in ihr Leben zwischen Slam Poetry-Veranstaltungen, exzessiven Partys, politischem Aktivismus und der Suche nach der Wahrheit in der Liebe

Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Nicole Alecu de Flers und Katja Langmaier.

erschienen 04/2010 im Verlag Zaglossus
272 Seiten, broschiert
€ 14,95 / sFr
ISBN: 978-3-9502922-0-6
Genre: Lesben Roman

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Allah und der Regenbogen


Ulrike Karner

Ulrike Karner: Allah und der Regenbogen Die siebzehnjährige Muslimin Ebru verliebt sich - in eine junge Frau. Die Tochter türkischer ImmigrantInnen ist über sich selbst wohl am meisten erschrocken. Was sagt Allah dazu, mit dem sie in ihrem Tagebuch rege korrespondiert? Und soll sie es wagen, ihren Überzeugungen und Gefühlen zu folgen? Neugierig, aber voller Angst und Zweifel erkundet Ebru die Liebe zu ihrer Freundin. Auf keinen Fall aber dürfen die Eltern und Bruder Tarik etwas von ihren Neigungen erfahren ... Zum Glück hat Tarik momentan nur seine neue Flamme Lena im Kopf. Allerdings böte auch sie in den Augen der muslimischen Familie genug Stoff für einen handfesten Skandal, denn Lena hat zwei Mütter - und die sind ein Liebespaar!

Die Wiener Autorin Ulrike Karner macht es Menschen leichter, über Tellerränder hinauszuschauen und mehr Toleranz zu üben. Ein lebendiger Erzählfluss, vermischt mit Tagebucheinträgen, Briefen, Mails, Telefonaten und Chats, lädt dazu ein, den spannenden Entwicklungen dieser doppelten Liebesgeschichte muslimischer Geschwister zu folgen.

erschienen 04/2010 im Ulrike Helmer Verlag
350 Seiten, broschiert
€D 19,95 / €A 20,60 / sFr 35,20
ISBN: 978-3-89741-296-5
Genre: Lesben Roman

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Marie anderswie


Carolin Schairer

Carolin Schairer: Marie anderswie Mal ist sie scheu und zickig, dann wieder fällt sie mit der Tür ins Haus. Oder schweigt die ganze Zeit und findet hinterher das Gespräch ungeheuer anregend. Diese Marie ist wirklich seltsam und nicht die Frau, mit der man freiwillig einen ganzen Tag verbrächte ... Anfangs tut die junge Studentin Sarah bloß ihrem Vater einen Gefallen, als sie dessen wichtige neue Mitarbeiterin durch Wien führt - doch mehr und mehr erfasst sie eine rätselhafte Zuneigung zu der verschlossenen Marie. Die lebensfrohe, kontaktfreudige Sarah gibt sich alle Mühe mit der Wissenschaftlerin, doch Marie bleibt unzugänglich und introvertiert - allerdings macht sie ihrer jungen Begleiterin überraschende erotische Avancen. Und offenbart Sarah schließlich, dass sie unter dem Asperger Syndrom, einer Sonderform von Autismus, leidet. Tastend lässt sich Sarah auf ihre erste Frauenbeziehung ein und erlebt aufregende Momente mit ihrer oft schwierigen Partnerin. Doch bald wachsen Zweifel: Ist Marie überhaupt fähig, sie zu lieben, so wie sie Marie liebt? Welche Bedeutung hat eine Liebesbeziehung für eine Frau mit emotionaler und sozialer Beeinträchtigung? Eine Videoinstallation, die Sarah in einer Kunstmesse entdeckt, vermittelt ihr ein Bild davon, wie die Hürden zu meistern wären. Allerdings muss dabei nicht nur Marie noch viel an sich arbeiten - auch Sarah wächst daran, eine lesbische Beziehung zu einer Behinderten zu leben und damit doppelt von der Norm abzuweichen.

Mit ihrem neuen Roman hat Carolin Schairer auf sensible Weise das große Thema »Behinderung« mit dem Coming-out einer jungen Erwachsenen verwoben und liefert damit eine in doppelter Hinsicht spannende Geschichte, die die Leserinnen im Flug durch die Seiten des Buches trägt.

erschienen 04/2010 im Ulrike Helmer Verlag
300 Seiten, broschiert
€D 19,95 / €A 20,60 / sFr 35,20
ISBN: 978-3-89741-297-2
Genre: Lesben Roman

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Letzte Schicht


Dominique Manotti

Dominique Manotti: Letzte Schicht Ein Städtchen in Lothringen, ein Tal voller stillgelegter Eisenhütten. Hier arbeitet Rolande Lepetit am Fließband einer Daewoo-Fabrik, die sich mit EU-Zuschüssen knapp über Wasser hält. Doch die Unfälle häufen sich, die Stimmung ist explosiv. Nach einem weiteren Zwischenfall geht die Belegschaft auf die Barrikaden. Plötzlich steht das Werk in Flammen!
In Paris wird derweil über die Privatisierung des Elektronik- und Rüstungskonzerns Thomson entschieden. Als Matra-Daewoo grünes Licht für die Übernahme erhält, holt die Konkurrenz zum Gegenschlag aus. Ein Krisenstab soll kompromittierendes Material ausgraben, die jüngsten Ereignisse in der Daewoo-Fabrik könnten sich eignen. Also schickt man Charles Montoya nach Lothringen, einen Privatdetektiv, der mit allen Wassern gewaschen ist ...

Erpressung, Manipulation, Mord - die Gegner in diesem Mega-Monopoly schrecken vor nichts zurück. Lebendige Miniaturen von kleinen Leuten und skrupellosen Machern verbinden sich zu einem handfesten Wirtschaftsthriller, dessen realen Hintergrund die Machenschaften um den Verkauf des französischen Staatskonzerns Thomson bilden.

Aus dem Französischen übersetzt von Andrea Stephani.

erschienen 04/2010 im Argument Verlag mit Ariadne
252 Seiten, broschiert
€D 12,90 / €A 13,30 / sFr 21,50
ISBN: 978-3-86754-188-6
Genre: Krimi Roman

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Ebenholz


Rosa Yassin Hassan

Rosa Yassin Hassan: Ebenholz

Die Protagonistinnen in Ebenholz sind fünf Frauen. Eine Truhe aus Ebenholz begleitet das Leben der Frauen aus fünf Generationen: Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Tochter. Sie waren verträumt, verliebt, rebellisch und gebildet. Dennoch müssen alle den gleichen Kampf in einer patriarchalischen Gesellschaft ausfechten, bedienen sich jedoch unterschiedlicher Mittel. Die Urenkelin Angela führt uns durch das Leben der Frauenlinie, die bis in die Zeit der osmanischen Herrschaft in Großsyrien zurückreicht. Authentisch beschreibt Rosa Yassin Hassan eine Zeitgeschichte ihres Landes im 20. Jahrhundert, doch zart und einfühlsam zeichnet die Autorin ihre Frauenfiguren.

Der Roman sorgte bei seinem Erscheinen für Aufsehen. Das syrische Kulturministerium hatte ihn zwar mit dem zweiten Preis, dem »Hanna Mina Preis« für junge Romanautoren ausgezeichnet, hat jedoch in der arabischen Ausgabe einige Passagen gestrichen, die sich mit Sexualität befassen.

Der Alawi Verlag veröffentlicht das unzensierte Originalmanuskript. Aus dem Arabischen übersetzt von Riem Tisini. Leineneinband mit Prägung.

erschienen 03/2010 im Alawi Verlag
289 Seiten, gebunden
€D 19,90 / €A 20,50 / sFr 35,20
ISBN: 978-3-941822-02-3
Genre: Roman Weltweit

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Wiedergeboren

Tagebücher 1947-1963
Susan Sontag

Susan Sontag: Wiedergeboren

Bereits mit fünfzehn vertiefte sie sich in Rilke und Gide, mit siebzehn heiratete sie ihren Professor: Susan Sontag war eine ungewöhnliche Frau. Ihr Lebenshunger und ihre unstillbare Wissbegierde führten die junge Intellektuelle von Kalifornien nach Chicago, später nach Paris und New York. Die frühen Tagebuchnotizen der Kunstbegeisterten bieten unvermutete Einblicke in ihre widersprüchliche Persönlichkeit: Das Private - ihre Ehekrise, ihre Liebschaften und ihre Homosexualität - sind der Anlass für weitreichende, tiefsinnige Betrachtungen.

Ihr intimes Selbstporträt ist das Zeugnis eines einzigartigen intellektuellen Werdegangs und gleichzeitig ein Zeitdokument ersten Rangs.

Aus dem Englischen übersetzt von Kathrin Razum.

erschienen 03/2010 im Carl Hanser Verlag
384 Seiten, gebunden
€D 24,90 / €A 25,60 / sFr 42,90
ISBN: 978-3-446-23494-9
Genre: Biografie Kunst/Kultur

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Orientreisen

Reportagen aus der Fremde
Annemarie Schwarzenbach

Annemarie Schwarzenbach: Orientreisen

Vier Mal fährt Annemarie Schwarzenbach, nach eigenen Worten eine »unheilbar Reisende», in den Orient. Die erste Reise führt sie 1933/34 in den Nahen Osten, wo sie unter anderem an archäologischen Ausgrabungen teilnimmt. Mehrmals bereist sie den Iran (das damalige Persien), 1939 folgt die legendäre, zusammen mit Ella Maillart unternommene Autotour nach Afghanistan. Es ist ein andauerndes »Go East«, das sie durch Anatolien und den Vorderen Orient bis zu den Ruinen von Persepolis führt, in orientalische Metropolen wie Bagdad oder Teheran, schließlich bis in die Wüsten Turkestans und die Hohen des Hindukusch.
Eine Mischung von historischen und aktuellen »facts» vor dem Hintergrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges mit erzählerischen, poetischen Partien und der Widergabe eigener, durchaus auch krisenhafter Befindlichkeiten machen den Reiz und auch die Besonderheit dieser Reiseprosa aus.

Die hier versammelten Reisereportagen wurden in den Dreißigerjahren ausnahmslos in der Schweiz veröffentlicht und werden hier zum Teil erstmals wieder nachgedruckt.

erschienen 03/2010 im edition ebersbach
192 Seiten, gebunden
€D 19,80 / €A 20,40 / sFr 34,80
ISBN: 978-3-86915-019-2
Genre: Erzählungen Klassikerin Weltweit

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